Zwei Tage Besuch bei Freunden

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Abschiedsfoto am SonntagIn diesem Jahr besuchten die Wassenacher wieder ihre französische Partnergemeinde Sommepy. Mit dem Reisebus ging es samstags früh in Richtung nördliche Champagne. Bereits kurz vor Mittag war man m Zielort angekommen. Da für diesen Tag ein voll gepackter Terminplan vorgesehen war, ging es nach kurzer Begrüßung zum Mittagessen in die Partnerfamilien.

Am frühen Nachmittag stand die Besichtigung des Automobilmuseums Reims Champagne in Reims auf der Tagesordnung. Die Vielzahl der Autos und Motorräder vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis zu neuen Konzeptionsautos begeisterte wohl besonders die Technik begeisterten Männer unter den Besuchern.

Anschließend stand die Besichtigung der kleinen Champagnerkellerei Prestige de Sacres in einem Vorort von Reims auf dem Programm. Hier kamen auch die Damen voll auf ihre Kosten. Da derzeit die Weinlese in vollem Gange ist, konnte die Anlieferung und Verarbeitung der Trauben unmittelbar miterlebt werden. In einer kurzweiligen und fachkundigen Führung erklärte der Kellermeister darüber hinaus den Besuchern den Prozess der Wein- und Champagnerherstellung. Nach diesem mehr theoretischen Teil stand dann der von vielen ersehnte eher praktische Bereich an. Die Besucher konnten die Champagner der Kellerei verkosten. Zumindest einigen schien es so gut geschmeckt zu haben, dass sie sich Flaschen kauften.

Jetzt stand der eigentliche Höhepunkt des Tages an. Es ging in das Restaurant-Guinguette „La belle Epoque“. Obwohl sich der eine oder andere Besucher aus der Eifel zunächst nichts unter dieser Bezeichnung vorstellen konnte, wurde er doch sehr schnell angenehm überrascht. Es handelte sich um ein großes Restaurant, in dem bei Tanzmusik ein mehrgängiges Menü gereicht wurde. Die französische Menükarte bot den Wassenacher Gästen reichlich Gelegenheit für unterschiedlichste Übersetzungsversuche und beeindruckte auch durch einfallsreiche Wortkreationen, halt typisch „französisch“. Trotzdem überzeugte auch der kulinarische Teil des Abends die Gäste aus Wassenach und Sommepy. Zwischen den Gängen war Tanzen angesagt. Diese Art des abendlichen Vergnügens schien auch vielen Einheimischen zu gefallen, denn im Laufe des Abends füllte sich der Saal zusehends.

Da das Sonntagsprogramm gnädigerweise erst um 10:30 Uhr begann, reichte der Schlaf aus  An diesem Tag war zu Ehren der Partnerschaft im Nachbarort Suippes eine Messe vorgesehen. Diese beeindruckte alle deutschen Besucher, da die Freunde aus Frankreich alles glänzend vorbereitet hatten. Es war nicht nur die Mitwirkung einer Vielzahl von Besuchern während des Gottesdienstes, sondern auch die selbstverständliche Einbeziehung der Wassenacher.

Da das Mittagessen in den Familien – wie üblich - etwas länger dauerte, begann das nachmittägliche Treffen mit Verspätung. Bei Kaffee und Kuchen wurde noch einmal gemütlich geplaudert. Währenddessen lief ein Film über das letzte Schaffest „Salon du Mouton“ im 2004. Dieses findet nur alle 4 Jahre statt. Das nächste ist auf den 25. Mai 2008 angesetzt.

Inzwischen war es fast wieder Zeit aufzubrechen, als R. Renn, als Sprecher des Freundschaftskreises einen Grußbrief der Wassenacher Fanfaren vorlas und herzliche Grüße übermittelte. Deren Vorsitzender H. Rörig hatte ihm einige Buttons des 10 jährigen Jubiläums und eine kleine Stele aus Lavastein mitgegeben, die an Bürgermeisterin M.J. Guyot und den Präsident des Committé du jumelage Herrn D. Troizier überreicht wurden. Anschließend bedankte sich Bürgermeister W. Willems für die große Herzlichkeit der Gastgeber während des gesamten Besuchs. Er vergaß nicht alle zum Kartoffelfest am 21. Oktober in Wassenach und den nächstjährigen Karnevalszug 2008 einzuladen.

Dann hieß es wieder Abschied nehmen. Nach etlichen Küsschen und besten Wünschen setzte sich der Bus mit den Besuchern Richtung Laacher See in Bewegung.

Vor der ChampagnerkellereiDas Fazit der Mitreisenden war: Ein beeindruckender Besuch! Es wäre jammerschade, wenn nicht gerade Familien mit Kindern die Gelegenheit nutzen würden, die Freundschaft mit den Bewohnern des kleinen Dorfes in der Champagne fortzusetzen und zu vertiefen. Neben der Bereitschaft, sich auf eine herzliche Freundschaft einzulassen sind keine weiteren Voraussetzungen dafür notwendig!

 

 

 

 

 

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 letzte Änderung: 13.09.2007