Mauerley
Die Mauerley ist eine durch vulkanische Aktivität erzeugte Bruchsteinmauer bei Wassenach. Schon die Römer bauten hier das vulkanische Material ab.

An der Mauerley läßt sich der Abbau des Gesteins sowohl durch Keilspaltung als auch durch Sprengung nachweisen. Die Technik der Keilspaltung (siehe Zeichnung) ist in der Osteifel seit der römischen Epoche vor etwa 2000 Jahren bekannt. Sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert. 

Somit geben die unterschiedlichen Abbauspuren Hinweise auf das Alter der einzelnen Brüche.

Von Hand eingetiefte Bohrlöcher sind seit dem 19. Jahrhundert kennzeichnend. Diese dienten entweder zur Keilspaltung oder häufiger als Vorbereitung von Sprengungen.

Der Begriff Ley bedeutet soviel wie Fels, Stein oder Steinbruch. Schon vor ca. 2000 Jahren wurde in diesem Gebiet Basanite abgebaut sowie auch in der Mauerley wo heute noch die Spuren der römischen Arbeiter zu entdecken sind. Die Römer benutzten damals die Technik der Keilspaltung, die aber im laufe der Zeit immer wieder verändert wurde. Diese Veränderung der Technik läßt einen Rückschluß auf das Alter des Abbaus zu. Nicht nur die Römer förderten dort Basanite sondern auch Menschen des Mittelalters und der Neuzeit. Im Steinbruch selber liegen noch zurückgelassene Blöcke und Abfallstücke. Mit ein wenig Phantasie kann man vor dem inneren Auge vergangene Arbeitswelten wieder aufleben lassen. Es sind geführte Exkursionen zur Mauerley in das Wanderprogramm des Fremdenverkehrsverbandes aufgenommen worden.

zurück zum Seitenanfang

Zur Startseite Wassenach
 letzte Änderung: 13.04.2002