Wiederherstellung des Römerbrunnens

 

Der Römerbrunnen mit seiner ungewöhnlichen ovalen Marmoreinfassung war vor mehr als 15 Jahren vom Verkehrs- und Verschönerungsverein zusammen mit der Gemeinde Wassenach in seiner jetzigen Form hergerichtet worden. In den letzten Jahren hat die gesamte Anlage durch die Witterungseinflüsse aber auch Vandalismus stark gelitten. So läuft schon seit einigen Jahren kein Wasser mehr durch das Trinkröhrchen im Lavakrotzen in der Ecke zwischen den beiden Ruhebänken. Auch der Wasserstand des Baches war durch Verlandung stark angeschwollen, so dass das Bachwasser öfters bis zur Brunneneinfassung stieg.

Aus diesem Grund beschloss der neu eingerichtete Dorfentwicklungsausschuss der Gemeinde bereits im Frühjahr als einer der ersten Maßnahmen den Römerbrunnen wieder her zu richten. Nachdem der Grundstückeigentümer Fa. Tönissteiner  einer Instandsetzung zugestimmt hatte, wurde im Frühjahr damit begonnen, Brunnen, Umfeld und Bach von Unrat zu befreien. Der defekte Stein mit dem alten Trinkrohr wurde entfernt. Danach wurde die mehrfach gesprungene Marmorfassung von H. G. Biermann ausgebessert und wieder abgedichtet.

In einem weiteren Schritt im September 2001 wurde eine Leitung vom Quellschacht zum  Römerbrunnen neu verlegt und mit einem neuen Edelmetallspeicher verbunden. Von diesem soll später eine Leitung zur neu aufgestellten Basaltsäule führen. Die Fotos zeigen einen Teil der Helfer beim Verlegen der neuen Zuleitung (Foto 1: Der neue Edelstahltank wird eingegraben,  Foto 2: Die Zuleitung vom Brunnenschacht zum Stahltank wird verlegt).

In der darauf folgenden Zeit bis 13. April 2002 wurden am Brunnen der Ende 2001 erneuerte Quellstein mit Basaltssteinen eingefasst und die Anlage im Umfeld eingeebnet. Die engagierten Einwohner des Ortes möchten in der nächsten Zeit, dann noch die gesamte Einfassung der Sitzplätze ebenfalls mit Basaltblöcken einfassen, am Quellstein das Ablaufbecken neu gestalten und die Umgebung des Quellsteins neu bepflanzen.  

Ein besonderer Dank gilt allen Firmen und deren Mitarbeitern, die bei der Arbeiten geholfen haben. Nicht zu vergessen ist natürlich Herr Daub, der bei jedem Termin tatkräftig mit angepackt hat. Nicht zuletzt genannt sein sollen natürlich die fleißigen Helfer, nämlich  S. Stevermürer, F.-J. Renn, Egon Adams, Bernd Göbel und Rolf Renn.

 

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 letzte Änderung: 13.04.2002